Babaco (Carica pentagona)

 

Babaco ist eine außergewöhnliche Wild Papaya aus dem Hochland in Ecuador. Sie unterscheidet sich nicht nur von der gewöhnlichen Papaya, sondern selbst unter den Bergpapaya auffällig. Denn sie ist 5 kantig. Wie eine Rakete geformt und auch die größte unter den Wild Papaya. Die markellose zitrongelbe Schale entströmt einen süßen Duft nach Erdbeere. Geschmack ist ebenso ungewöhnlich: Babaco hat leicht herben und prickelnden Hinterton wie Zitrone-Erdbeere Champangne. Sehr nuancenreich und komplex ist das Aroma, leider sind die edlen Aromen flüchtig und es fehlt etwas Zucker. Das zart luftige Fruchtfleich sorgt dazu noch für zusätzliche Verwirrung. Auf jeden Falls sollte man demnächst viele Rezepte für Babaco entwickeln, um die einmalige Aromen-Kombination bestens zur Geltung zu bringen.

Ja, man darf erst über die Ernte sprechen, wenn man hierzulande über Babaco redet. Denn diese Pflanze ist pflegeleicht und schert tatsächlich eine gute Menge von Früchten.

 

Babaco ist gut weil,

-einhäusig, braucht keine Partnerpflanze -üppige Ernte, große Früchte -schnelles Wachstum macht Spaß

-wunderschönes tropisches Ambiente -kommt besser klar im Winter Was braucht eine Babaco Pflanze?

- gute Luftfeuchtigkeit, gefiltertes Licht (darum ist sie für eine Wohnung geeignet) und selbstverständlich genügend Wärme

- Erdtyp: unkompliziert. Übliche gute Blumenerde mit Sand oder Bläheton gemischt.

 

Hochland Papaya bedeutet, dass die Temperatur in ihrer Heimat oft kühl und feucht bleibt, darum kann Babaco relativ gut mit der Kälte umgehen. Babaco ist ein Naturhybrid zwischen diversen Bergpapayas und anders als Elternpflanzen ist sie selbstbefruchtend. Das erleichtert uns die Arbeit enorm, denn Papaya Pflanzen sind gerade nicht die kleinsten, man hat in der Regel nicht so viel Platz für eine männliche Pflanze in der Wohnung. Eine Babaco blüht in der Regel im Juni. Die Früchte reifen erst im Feb.-März des folgenden Jahres.

 

Im Winter sollte man unbedingt darauf achten, dass die Erde ständig trocken bleibt, solange die Temperatur unter 20 Grad bleibt. Papaya sind keine Bäume, sondern Baumänliche Stauden. Die Wurzelknolle ist dick und aus weichem Gewebe. Wenn die Temperatur stimmt, dann braucht sie viel Wasser, aber wenn die Kälte kommt, dann ist sie im Schlafmodus, die Wurzel kann überflüssige Nässe nicht bearbeiten. Mit Babaco scheitert man zwar selten aber wenn das passiert, ist es meistens durch Wurzelfäule. Die Erde sollte im Winter gut trocken bleiben. Keine Angst, durch trockene Erde im Winter geht ein Babaco kaum ein. Selbst wenn die Erde komplett trocken wäre, kann die Wurzelknolle ihre eigene Wasserreserve nutzen. Optimal ist, dass die Erde nur minimum feucht bleibt. Ist die Heizung an, dann sollte eine gute Luftfeuchtigkeit gewährleistet werden. Wenn die Luft dauerhaft trocken bleibt, dann werden die Pflanzen schwach (es ist allgemein gültig), darum werden sie für Schädlingsbefall besonders anfällig.

Babaco (Carica pentagona)

47,00 €Preis
Größe
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    FRUCHT: längliche, fünfkantige, gelbe Frucht. Ca. 20-25cm lang

    PFLANZE: wächst ca. 2m im Kübel, 3 m auf Freiland

    PFLEGE: Sub-tropisch. Halbschatten bevorzugt.

    BOTANISCHER NAME: Carica pentagona

    HERKUNFT: Ecuador

    WACHSTUM: schnell

    SCHWIERIGKEITSGRAD: leicht

    SELBSTFRUCHTEND: Ja

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